Eigentlich zum Lachen: der anhaltende Schlagabtausch zwischen Bloggern und Vertretern der etablierten Presse in Deutschland. Anderswo dürfen sogar Leute, die im Sektor Print-Journalismus Geld verdienen, unbefangen die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen, ohne in Erklärungsnot zu kommen. Über einen Beitrag in Indiskretion Ehrensache bin ich etwa auf die Netzaktivitäten von Mario Garcia gestoßen. Der Designer, ein gebürtiger, in die USA ausgewanderter Kubaner, hat unter anderem dem „Wall Street Journal“ und dem „Miami Herald“ zu einem neuen Aussehen verholfen. Und hierzulande 1998 der guten alten „Zeit“.
In einem damals in der Wochenzeitung veröffentlichten Artikel zum Relaunch meinte Garcia:
So wie wir das Fernsehen nicht für sinkende Zeitungsauflagen verantwortlich machen können, die seit den siebziger Jahren vielerorts zu beobachten sind, sollten wir auch das Internet nicht als neuen Feind oder Konkurrenten verteufeln.
Sondern – es selbst nutzen. Dies tut der 61-Jährige mit seinem Blog, wo er die Gestaltung von Seiten internationaler Zeitungen und Magazine vergleicht, und durch Videos, die er in seinem eigenen YouTube-Channel präsentiert. Von einem Grundkurs im Zeitungsdesign sind dort bisher zwei Teile erschienen.
Teil 1: Bildgröße im Layout
Teil 2: Textgröße im Layout
Leute vom Fach erfahren wahrscheinlich nichts Neues, aber es macht trotzdem Spaß, Garcia zuzuschauen.




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