Was lese ich heute in einem Blog zum Thema Rechtschreibung?
Es ist vollkommen legitim seine Gedanken sofort zu veröffentlichen aber Eure Leser haben es verdient, dass Ihr Euch wenigstens die Mühe macht den Text noch einmal durchzulesen und auf Fehler zu überprüfen.
q. e. d.
Ich weiß, das ist gemein, aber gerechte Strafe für die Anmerkung des Verfassers:
Ich habe hier bewußt keine Beispiele verlinkt, um den „Nachlässigen“ noch einmal eine Chance zu geben.
(Daran nehme ich mir ein Beispiel und verzichte auf den Link.)
Andererseits: Wenn man sich das eine oder andere Komma spart, vermindert man vielleicht den Kohlendioxidausstoß, den Server verursachen, um einige entscheidende Nanogramm. (Als umweltbewusster Internetsurfer muss man ja neuerdings auf Google verzichten und stattdessen selbst im Netz suchen.)
Und überhaupt: Ist nicht der Rechtschreibfehler die verwackelte Handkamera des Online-Tastendrückers – ein Authentizitätsbeweis? Hier ein Beispiel, das so oder ähnlich von irgendjemand in Deutschland gerade getippt wird:
sie kommen die Treppe rauf kann die schritte hören, ist das das todeskommando das arbeitslose printjournalsiten auf blogger hetzen? wenn ihr das lest werd ich viell nicht mehr am leben sein. sagt allen, das ich bis zu letzt gekämpft hab. freies Bloggen oder To
Nur ein herzloser Unmensch würde in diesem letzten Zeugnis eines von elitären Qualitätsjournalisten in den Untergrund getriebenen und verfolgten Guerilla-Bloggers Fehler anstreichen.




man kann jemanden auf seine Fehler aufmerksam machen,
aber dabei noch die Person lächerlich zu machen, das er Fehler hat finde ich gemein.
ich selber habe große Probleme mit der Rechtschreibung werde trotzdem weiterhin schreiben,nur so kann man lernen.du kannst stolz auf dich sein das du die Rechtschreibung beherschst.ich selber leide total darunter und wenn mir jemand noch einen schpruch reindrückt macht mich das nur noch depressiva.versuche alles endlich vernünftig zu schreiben, ist aber schwer weil ich niemanden habe der mir dabei hilft.
versetze dich mal in der Lage der Person.ist nicht schön das kann ich dir sagen.
trotzdem alles gute
Tut mir leid für die späte Freischaltung – ich war längere Zeit nicht online.
Ich finde nicht, dass ich den Verfasser bloßgestellt habe: Weder ist sein Name genannt noch sein Blog verlinkt. Und Anlass war, dass er in einem Text, der selbst vor Kommafehlern nur so strotzt, andere wegen ihrer Rechtschreibung heftig kritisiert.
Ich weiß, dass viele Blogautoren nicht so viel Wert darauf legen und manche sogar meinen, ein hastig geschriebener Text voller Tippfehler wirke irgendwie „sympathisch“, sei sozusagen „per Du“ mit den Lesern. Mit diesem Gedanken mag ich mich nicht anfreunden, und ich kann so was nicht lesen …