5 Kommentare zu „Blog-Design: Motivation oder Bremse?“

  1. EarlMobile

    Zunächst vielen Dank für die Verlinkung!

    Ich denke auch, dass Webtypographie zu einer wahren Plage werden kann, spätestens dann, wenn man sich um die verschiedenen Browser oder SEO einen Kopf macht.
    Dennoch kann man mit einem soliden Grundstock an Funktionen arbeiten, der es einem ermöglicht, seinem Ziel recht nahe zu kommen. CSS ist da eine wahre Bereicherung.

    Zum Textbeginn: IE7 stellt dank Cleartype Arial Black sauberer dar als Firefox oder Opera, aber (zumindest bei mir) wird der Text nirgends kursiv dargestellt.
    Du könntest allerdings den Textbeginn stets mit einem einfachen auszeichnen, wärst dann für die Zukunft gewappnet und bräuchtest beim Umstylen nicht jeden einzelnen Artikel von Hand abändern. Es gibt sicherlich irgendwo da draußen Plugins, die dem Schreibbereich von WordPress selbst definierte Buttons hinzufügen, sodass man nicht immer alles selbst eingeben braucht. Andererseits gibt es da ja auch die Pseudo-Klasse :first-line, die zwar, wie der Name schon sagt, die erste Zeile eines Absatzes erfasst, aber immerhin Ähnliches vollführt. Dafür ist allerdings die Interpretation durch den Browser manchmal recht tricky…
    Wieder eine andere Möglichkeit wäre es, ungenutzte HTML-Tags zu missbrauchen und per CSS so umzustylen, dass sie dann halt nicht mehr die typische Auszeichnung erhalten. Allerdings kommt dann schlechtes HTML bei raus, das von Screenreadern u.ä. Programmen falsch interpretiert wird.

    Letztendlich wird man aber nie vor einem fertigen oder gar perfekten Blog stehen, wenn man sich wie wir mit so viel Hingabe an das Layout herantraut. Manchmal erwische ich mich auch dabei, wie ich viel zu Viel Zeit für ein kleines Detail investiere… und am Ende bin ich doch meist zufrieden mit dem Aufwand. :p

    Also in diesem Sinne: Nie die Hingabe verlieren und ruhig auch mal am Blogdesign schrauben. Gutes Webdesign zeichnet sich durch kleine Details aus, die der Leser allein vielleicht nicht unbedingt wahrnehmen würde, aber in der Summe dann ein unschlagbares Gesamtbild ergeben!

    Liebe Grüße

  2. EarlMobile

    Ich hab mir vor Jahren das mal alles durchgelesen (zumindest was man so braucht), es ist auf jeden Fall ein großartiges Kompendium für Webdesign.
    Was Webtypographie angeht, ist auch http://webtypography.net/toc/ sehr nett. Da steht so ziemlich alles, was es zu dem Thema zu wissen gibt. Gerade beim Aufbau einer neuen Webseite oder beim Neudesign eine wertvolle Quelle.
    Ich kenne zwar Web Developer nicht, nehme aber Firebug. Nicht nur hilfreich, wenn es irgendwo im Code zwickt, sondern auch durch die Live-Darstellung von geändertem Code ein wahrer Schatz. Nicht zuletzt kann man damit auch wunderbar andere Seiten erforschen…

  3. Rene

    Also ich kenn das problem mit den bremsen bzw. Templates selber sehr gut. Kaum hat man eins gefunden was einem gefällt, hat es kaum funktionen.

    Und findet man dann endlich was gutes dann is der code net so toll oder hat zuviel schnick schnack und somit wieder langsam. Ich kämpfe auch seit monaten damit entweder was besseres zu finden oder das aktuelle zu verbessern.

    Das problem ist ja nun wenn ich mir eins coden lasse weiss ich als „leihe“ ja nun auch nicht ob das soviel besser ist