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Dienstag, 2. Juni 2009, Kategorie: Verschiedenes.

Wenn man wie ich mal ein paar Wochen aussetzt mit dem Schreiben von neuen Blog-Posts, macht man interessante Entdeckungen. Etwa die, dass die Anzahl der Spamkommentare gegen null geht. Das liegt sicher auch daran, dass Texts for Robots nicht besonders gut vernetzt ist. Aber bisher dachte ich, Spambots durchsuchen das Netz kontinuierlich nach bestimmten Keywords, gerade auf Websites mit Kommentarfunktion. Nun scheint es mir, man scheucht die Biester jedes Mal von Neuem durch das Anpingen der „Update Services“ auf, die man in WordPress mit der Zeit angesammelt hat (und irgendwann vergessen hat) – im irrigen Glauben, genährt durch „todsichere Anfängertipps“ aus dem SEO-Blog-Milieu, dass die ganzen Ping-Dienste und Verzeichnisse Wunder wirken, was Leser und Ranking angeht. Das ist höchstwahrscheinlich eine Fehlinformation. Mein Rat: ausmisten!




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Zu diesem Beitrag gibt es 4 Kommentare

  1. Posted Mittwoch, 3. Juni 2009 at 21:09 Uhr | Permalink

    Dann doch besser auf den Inhalt konzentrieren – alles wie gehabt! Willkommen zurück lieber rp.
    Übrigens findet Google bei der Suche nach Spamforscher an 6ter Position „Spam-Omelette“. Ob das ein Beitrag zur Spam-Forschung oder einfach nur Spam ist?

  2. rp
    Posted Mittwoch, 3. Juni 2009 at 22:16 Uhr | Permalink

    Das passt schon zusammen: Wie die fleißigen Bienchen von Wikipedia herausgefunden haben, war Spam ursprünglich ein Markenname von Dosenfleisch. Zum Markennamen für die wunderbaren Produkte gewitzten Geschäftssinns in der Onlinebranche wurde der Ausdruck angeblich aufgrund eines Sketches aus „Monthy Python’s Flying Circus“ – über ein britisches Spezialitätenrestaurant, in dem unter anderem ein Omelett mit Spam, also Dosenfleisch, angepriesen wird.

    Die Gründung eines wissenschaftlichen Instituts für Spamforschung liegt natürlich nahe, um dieses Wissen zu vertiefen. Ich schlage einen interdiziplinären Fachbereich vor, zu dem außer Ernährungsphysiologen, Fernsehköche, Straßenmusikanten, IT-Nerds, Neo-Appropriation-Artists und zu Profs der Kommunikationswissenschaft umgeschulte nigerianische Spamautoren auch abgehängte Geisteswissenschaftler berufen werden könnten – eine neue Gelegenheit, die alten Storys von Burroughs‘ Cut-up-Experimenten noch mal an den Nachwuchs zu bringen.

  3. rp
    Posted Mittwoch, 3. Juni 2009 at 23:01 Uhr | Permalink

    Ein Nachtrag: Lustigerweise lieferte mir gerade die Suchmaschinen-Hoffnung Wolfram Alpha auf die Suchanfrage „Spam“ die Nährwertkennzeichnung für 245 Gramm dieses Teufelszeugs – allerdings „unter der der Annahme, Spam sei ein Nahrungsmittel“. Zu fettig, mein Spamschutz bleibt dicht.

  4. Posted Donnerstag, 4. Juni 2009 at 19:10 Uhr | Permalink

    @rp – „Wissenschaftliches Instiut“ klingt aber etwas aufgesetzt. Es versteht sich doch wohl von selbst, dass hier ausschließlich wissenschaftlich gearbeitet wird. Ich finde ja Deutsches Institut für Spamforschung eher im Institutionalisierungsduktus. Leider sind dis.de und disf.de schon belegt, von daher sollte der pragmatische Spamforscher sich für wisf.de entscheiden: das ist noch Spam-frei – noch.

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