Dezember 2010
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Thank you for the music
Ein Dankeschön an all die Blogs, die mich mit Tipps zu guter Musik versorgen, zum Teil schon seit Jahren. Die Leute, deren Websites ich in einer Linkliste präsentiere, sind Sammler, Liebhaber, Produzenten, DJs. Sie bieten keine monströsen Datenpakete, sondern einzelne Fundstücke, umrahmt von Informationen.
„The Geek Insurrection“, Berlin, 28. Dezember
„The Geek Insurrection“, der Aufstand der Nerds und Tastendrücker: ein Panel zur Debatte, was das Internet ist oder sein könnte. Der Abend mit Vorträgen, etwa von Daniel Kulla, Dmytri Kleiner oder Michael Seemann, läuft parallel zum Chaos-Computer-Club-Kongress „27C3“. Ort: C-Base, Rungestraße 20, Berlin. Zeit: 28. Dezember, ab 18 Uhr.
Schöne Weihnachten, Erdlinge!
Das glamouröse Ding ist kein Weihnachtsschmuck von Swarovski. Was wie Kristalle wirkt, sind Hunderte von Prismen. Und mit einer Discokugel hat es nur die Zeit gemein, die 70er-Jahre, aus denen es stammt. Der Raumflugkörper Lageos I, kurz für Laser Geodynamics Satellite, wurde 1976 von der Nasa ins All geschossen.
Kaveh: „Nur ein Augenblick? (Antwort auf Harris)“
Der Berliner Rapper Harris habe mit „Nur ein Augenblick“ die „Integrationsdebatte auf den Punkt gebracht“, las ich im „Stern“. Vom „Spiegel“ wurde er interviewt, und selbst die „Tagesthemen“ hatten ein paar Sekunden für ihn Zeit. Mit Zeilen wie „Schäm dich, über Deutschland … »»
„Wutbürger“: Eine Prämie für Polemik
Anatol Stefanowitsch meint, die Gesellschaft für deutsche Sprache habe bei der Verwendung des Wortes „Wutbürger“ durch „zahlreiche Zeitungen und Fernsehsender“ etwas missverstanden. Polemik gegen den Protest stehe hinter dem „Wort des Jahres 2010“, ein Versuch, die „Protestierenden pauschal abzuurteilen“.
Falsch verbunden, versuchen Sie es später noch einmal
„Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der Gewinner …“, sagt die Frauenstimme. Die Euphorie, mit der sie ihre „frohe Botschaft“ verkündet, kann mich nicht anstecken – der Anrufbeantworter meines Festnetzanschlusses ist voll von solchen automatischen Ansagen.
Facebook-Gesichtserkennung für Wiederholungstäter bei der Partnerwahl
Das Data-Mining-Unternehmen Facebook hat via Blog-Beitrag bekannt gegeben, das Feature Foto-Tagging mit Software zur Gesichtserkennung aufzurüsten. In der Testphase kommen erst mal amerikanische Nutzer in den Genuss dieser Technik.
Texts for Robots bei BILDblog
In eigener Sache: Vergangenen Montag habe ich auf Texts for Robots den Beitrag „Das CIA-Gerücht im Infokrieg – Julian Assanges falsche Freunde“ veröffentlicht. Darin prangere ich die Rolle unkritischer Multiplikatoren bei der Verbreitung des Gerüchts an, Anna Ardin habe CIA-Kontakte. Ardin ist … »»
Treffen sich ein Troll, ein Sofa-Krieger und ein Verschwörungs-Tubbie …
So könnte ein Witz anfangen, aber das ist eher der triste Alltag auf den Kommentar-Schlachtfeldern unseres liebsten Videoportals YouTube.
Mark Terkessidis: „Herkunft macht keinen Fachmann“
In der Berliner Gazette kritisiert der Rassismus-Forscher Mark Terkessidis das deutsche Bildungssystem. Der Autor, dessen Vater aus Griechenland stammt, berichtet, welchen „Zuschreibungen“ er als Schüler mit Migrationshintergrund ausgesetzt war.
