Nicht lockerlassen: Im Umblätterer, dem Fachblog für Rainald-Goetz-Studien¹, wurde an ein „Betriebsjubiläum“ erinnert: „Vor 30 Jahren begann die Feuilletonmanie“ des Schriftstellers. Goetz selbst nahm die Gelegenheit wahr, in einem Kommentar zu diesem Artikel zu beschreiben, worin für ihn die Schönheit des „radikalen Feuilletonismus“ liege und warum die heutige „FAZ“ dagegen eher „Kitsch“ biete².
Fußnoten:
1. Ich habe diesen Lesetipp bewusst knapp gehalten. 2008 wurde ich schon mal vom Umblätterer getadelt – wegen einer schlaumeieristischen Bemerkung zu einem Beitrag über das Scharmützel zwischen Rainald Goetz und Joachim Lottmann, das damals die Literatur‑ und Medien-Szene erschütterte.
2. Bereits Goetz‘ Seitenhieb gegen „Lockerheit“ lässt mir diesen Kommentar als echt erscheinen. Sein Diktum im Ex‑„Vanity Fair“-Blog „Klage“, dies sei eine „Trottelkategorie“, ist im Übrigen bisher unwiderlegt.




Du hattest natürlich vollkommen Recht, entschuldige bitte mein Benehmen damals, hehe.
Meine Selbstzweifel, die schlaflosen Nächte seitdem waren also umsonst … Riechsalz, bitte!
Ja, damals ist viel falsch gelaufen. Vielleicht können wir nun endlich nach viel zu langer Zeit die bilateralen Beziehungen zwischen unseren beiden Thinktanks vertiefen.