Literatur
Rainald Goetz über „radikalen Feuilletonismus“
Im Blog Umblätterer wurde an ein „Betriebsjubiläum“ erinnert: „Vor 30 Jahren begann die Feuilletonmanie von Rainald Goetz.“ Der Schriftsteller selbst nahm die Gelegenheit wahr, in einem Kommentar zu diesem Artikel zu beschreiben, worin für ihn die Schönheit des „radikalen Feuilletonismus“ liege und warum die heutige „FAZ“ dagegen eher „Kitsch“ biete.
Unbezahlt arbeiten? Harlan Ellison is not amused
Nach diesem lustigen Wutausbruch von Harlan Ellison wird es sich jede Firma überlegen, ob sie den Science-Fiction-Autor um unbezahlte Arbeit bittet. Ein kathartisches Video für Freiberufler, die sich ähnliche Angebote anhören müssen.
Die Kunst des Ertrinkens
Der letzte Film ist hastig zusammengeschnitten, im Zeitraffer laufen vor dem „inneren Auge“ eines Sterbenden Momente seines Lebens noch einmal ab. Billy Collins hat das Nahtoderlebnis in „The Art of Drowning“ in Verse gefasst. Diese hübsche Video-Animation illustriert das Gedicht des amerikanischen Schriftstellers.
„Alice in Wonderland“ (1903)
Pünktlich zum Start von Tim Burtons "Alice in Wonderland" (IMDb) in Londoner Kinos hat das British Film Institute die erste Verfilmung von Lewis Carrolls Kinderbuch ins Netz gestellt. Das Werk der Regisseure Cecil Hepworth und Percy Stow war ursprünglich zwölf Minuten lang, … »»
Voll subversiv: Lesen gefährdet die Dummheit
Kunde A ist eine geduckte Gestalt. Er geht in einem Sexshop einkaufen, das ist gesellschaftlich nicht anerkannt. Der Ladeninhaber bietet Herrn A ein wenig Unterstützung an: Die gekaufte Ware packt er in eine dunkle Plastiktüte, die nicht verrät, was in ihr steckt. … »»
Video-Werbung für Douglas Coupland
Nach „Generation X“ habe ich kein Buch von Douglas Coupland mehr angefasst. Und das ist nicht mal seine Schuld, sondern liegt an der Karriere des Ausdrucks „Generation irgendwas“. Der dient seitdem dem „Spiegel“ und anderen Nachrichtenmagazinen regelmäßig dazu, ein paar Trends zu … »»
Blog-Empfehlung: A Journey Round My Skull
Cyril E. Power: „The Merry-Go-Round“, circa 1929–1930. Quelle: A Journey Round My Skull (cc). Meine ersten Leseabenteuer als Kind waren ein Experiment in Selbstdisziplinierung. Alle paar Seiten gab es, das wusste ich, eine Illustration zu bewundern. Vorzublättern hatte ich mir aber selbst … »»
Social-Media-Marketing für Thomas Pynchon
Okay, das ist Werbung, potenziell virales Marketing, wie die Social-Media-Berater dem Verlag Penguin wahrscheinlich versprochen haben, damit der einen Trailer zu Thomas Pynchons neuem Roman „Inherent Vice“ in Umlauf bringt. Ein YouTube-Trailer zu einem Buch? Wer wird da schon komische Fragen stellen … »»
Digitale Reanimation des Walt Whitman
Die Toten sind tot, sie können sich nicht wehren. Tote Schriftsteller vor allem werden Opfer jener besonderen Leichenfledderei, die man Interpretation nennt – ein Verfahren, um mit besonderer Deutlichkeit zu sagen, was der Autor eigentlich sagen wollte, wenn er sich zu Lebzeiten … »»
Ein Blitzkrieg gegen die Schreibblockade
Schreiben, das echte, muss extrem spannend sein, sagt jemand wie ich, der wohl eher tippt, Textdateien öffnet, speichert, in Ordner verschiebt. Und sich dabei ziemlich unheroisch verhält. Das blitzkriegartige Bombardement durch Ideen zu bändigen und schreibend zu formen, das innere Erlebnis der … »»
