Medien
Bloggende Social-Media-Consultants – zum Totlachen
Es wird hier zwar selten kommentiert, aber zumindest verraten mir Freunde gelegentlich hinter vorgehaltener Hand, was sie vom Blog halten: zu negativ, pessimistisch, düster, all das. Sie könnten recht haben, wenn ich mir die Keywords ansehe, die ich bespiele: Tod, Apokalypse, Krieg. … »»
Angst vor der Apokalypse 2012 – Folgen der Panikmache
Wirre Spekulationen, die um eine Apokalypse im Jahr 2012 ranken, überfluten den Buchmarkt, das Trash-Fernsehen und das Internet. Kein Wunder: Was leichtgläubigen Menschen Angst einjagt, lässt Esoteriker und Pseudowissenschaftler frohlocken – mit Panikmache kann man gut Geld verdienen.
Kaveh: „Nur ein Augenblick? (Antwort auf Harris)“
Der Berliner Rapper Harris habe mit „Nur ein Augenblick“ die „Integrationsdebatte auf den Punkt gebracht“, las ich im „Stern“. Vom „Spiegel“ wurde er interviewt, und selbst die „Tagesthemen“ hatten ein paar Sekunden für ihn Zeit. Mit Zeilen wie „Schäm dich, über Deutschland … »»
„Wutbürger“: Eine Prämie für Polemik
Anatol Stefanowitsch meint, die Gesellschaft für deutsche Sprache habe bei der Verwendung des Wortes „Wutbürger“ durch „zahlreiche Zeitungen und Fernsehsender“ etwas missverstanden. Polemik gegen den Protest stehe hinter dem „Wort des Jahres 2010“, ein Versuch, die „Protestierenden pauschal abzuurteilen“.
Texts for Robots bei BILDblog
In eigener Sache: Vergangenen Montag habe ich auf Texts for Robots den Beitrag „Das CIA-Gerücht im Infokrieg – Julian Assanges falsche Freunde“ veröffentlicht. Darin prangere ich die Rolle unkritischer Multiplikatoren bei der Verbreitung des Gerüchts an, Anna Ardin habe CIA-Kontakte. Ardin ist … »»
IGEL: Mehr Transparenz in der Debatte über das Leistungsschutzrecht
Die Debatte über das Leistungsschutzrecht für deutsche Presseverleger war bisher mühsam zu verfolgen, sie fand über viele Blogs verteilt statt. Mit IGEL, der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht, ging nun ein gut gemachtes Portal an den Start, das eine „zentrale Informationsquelle“ bieten soll.
Das CIA-Gerücht im Infokrieg – Julian Assanges falsche Freunde
Julian Assange ist das Gesicht von WikiLeaks, seine Anhänger versuchen, ihn von Vergewaltigungsvorwürfen reinzuwaschen. Aber Propaganda im „Infokrieg“, die sich dabei auf CIA-Gerüchte von Verschwörungstheoretikern beruft, gefährdet die Reputation der Whistleblowing-Plattform.
JMStV: Vom Nachrichtenwert des gut inszenierten Abgangs
Heute rasten Empörung und Aufregung wie ein Tsunami durch die Blogs. Die Novellierung des JMStV war Topthema auf Rivva. Viele, ich zähle mich auch dazu, haben wohl auf ein Mal realisiert, dass das Gesetz nicht irgendein skurriles Bedrohungsszenario ist, mit dem man sich auf Netzpolitik-Seiten herumschlägt, sondern ab Anfang 2011 Wirklichkeit wird. Höchstwahrscheinlich, wie es im Augenblick aussieht.
JMStV: „undurchführbar und katastrophal“
Die Kanzlei Schwenke & Dramburg hat „17 Fragen zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag“ zusammengestellt. Ihre Einschätzung: „Das Gesetz wird von großen Teilen der Netzgesellschaft, Politikern, Juristen und Medienpädagogen als undurchführbar und in Auswirkungen für die unsere Kultur und Demokratie als katastrophal angesehen.“
Medienkritik beginnt an der eigenen Tastatur
Die Eier werfenden Street-View-Fanboys, die sich als Spaß-Guerilla des Mega-Konzerns Google verdingten, haben eine Lehrstunde zum Mechanismus des Terrorismus erteilt: Ein vergleichsweise kleiner Anlass erzeugt über mediale Verstärkung eine riesige Wirkung.
