Medienkrieg
Uncle Sam nimmt gleich die ganze Hand
Wer sich immer schon dringlich die Frage gestellt hat, was seine Hände für sein Land tun können, dem gibt das US-Militär eine griffige Antwort: „Hands“, ein Propaganda-Film aus dem Jahr 1944, überzeugt mit der Message, dass Finger nicht nur über die Tasten … »»
Erst schießen, dann schießen
Ein Kamera-Tragesystem, das einem Waffen-Holster nachempfunden ist: praktisch, um die Ausrüstung griffbereit zu halten, wenn es hoch hergeht. Beim Posen damit können allerdings schon mal die Assoziationen außer Kontrolle geraten, wie dieser zackige Sportschütze, der auch Mitglied der amerikanischen National Rifle Association … »»
Ärzte ohne Grenzen. Irgendwo und irgendwann in Afrika
Wir sehen: ein mit Einschusslöchern übersätes, ärmliches Gebäude in einer Wüstengegend, dahinter steigt eine Rauchsäule in den Himmel. Eine einfache Zeichnung an der Wand (Werk eines Kindes?) zeigt ein Flugzeug über brennenden Häusern. Wir hören: zunächst die Stimme einer Frau aus dem … »»
Trauma, Rock and Roll und die Moshpit Irak
It’s only Rock and Roll … und die Umrisse verschwinden: Eine Feldhaubitze der Nationalgarde von Oregon wird bei einer Übung abgefeuert. Eine fetzige pyrotechnische Bühnenshow. Foto: Army.mil (cc). Sammus Theory ist eine Alternative-Metal-Band aus Phoenix, Arizona, die vergangenes Jahr vom amerikanischen MTV … »»
Die Geschichte des „Saigon Execution“-Fotos
Eine Fotografie mit Schockwirkung Am 30. Januar 1968 starteten Verbände der nordvietnamesischen Armee und Vietcong-Guerillaeinheiten einen Überraschungsangriff auf mehr als 100 Städte im Süden Vietnams. Die sogenannte Tet-Offensive kostete die Angreifer zwar beträchtliche Verluste, brachte aber einen Propaganda-Erfolg – der kommunistische Norden … »»
Harald Hauswald und die Fotokritiker von der Stasi
„Je trostloser, desto begehrter“, urteilte ein Stasi-Beamter über die Bildauswahl des Fotografen Harald Hauswald für das Buch „Ostberlin“. „Da wurde zusammengetragen, was an Düsterem, Beklemmendem und ärmlichen Milieu, an Primitivem nur auffindbar oder verwertbar war.“ Tatsächlich: Kahle Fassaden, Polizeikontrollen, niedergeschlagen wirkende Fahrgäste … »»
Survival-Training mit Werner Herzog
Werner Herzog, noch jünger, wohl Ende 30, steht im südamerikanischen Dschungel während der Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“ (1982) und formuliert seine Eindrücke von Natur als kollektivem Mord. Elend, Verfall, Zerstörung: Die Vögel singen hier nicht, sie kreischen vor Schmerzen, sagt der Regisseur. Man … »»
