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	<title>Texts for Robots &#187; Verschiedenes</title>
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	<description>Ein Blog zu Pop und Politik, Medien und Netzkultur aus Berlin (rpzine.de)</description>
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		<title>&#8222;Sharing&#8220;: Auf Raubzug durch Fotografen&#8209; und K&#252;nstler-Portfolios</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 14:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Autorschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fotografin Amy Stein berichtet in ihrem Blog &#252;ber ihre Erfahrungen mit der nicht autorisierten Verbreitung ihrer Arbeit: Die Vervielf&#228;ltigung im Internet habe ihrer Karriere auch genutzt. Und sie r&#228;t zum pragmatischen Umgang mit der Recycling-Praxis, aufzuhalten sei der Bilderstrom ohnehin nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Sharing&#8220; klingt gro&szlig;z&uuml;gig, </strong>das Wort ist aber meist nur ein Euphemismus, der im Netz wie ein Nebelwerfer funktioniert. Die einen meinen damit den ungefilterten Aussto&szlig; aller m&ouml;glichen Links, die geeignet scheinen, wiederum Backlinks oder Klicks zu erzeugen. Die ber&uuml;chtigten 10er-Listen sind ein Beispiel daf&uuml;r. Andere halten &#8222;teilen&#8220; f&uuml;r eine gute Umschreibung der Raubz&uuml;ge, die sie durch Portfolios von K&uuml;nstlern, Designern oder Fotografen durchf&uuml;hren. Bilder, die nur irgendwie h&uuml;bsch anzusehen sind, werden dann ohne Angabe des Urhebers auf Facebook geladen oder auf die Reise durch Myriaden von Tumblr-Seiten geschickt.</p>
<p>Die Fotografin <a href="http://amysteinphoto.com/">Amy Stein</a> berichtet in dem Blog-Text <a href="http://amysteinphoto.blogspot.com/2011/07/how-i-learned-to-stop-worrying-and-love.html">&#8222;How I Learned to Stop Worrying and Love Sharing My Work Online&#8220;</a> &uuml;ber ihre Erfahrungen mit der nicht autorisierten Verbreitung ihrer Arbeit. Die New Yorkerin meint, die Vervielf&auml;ltigung im Internet habe ihrer Karriere auch genutzt. Ihren Kollegen r&auml;t sie zu einem pragmatischen Umgang mit der Recycling-Praxis, aufzuhalten sei der Bilderstrom ohnehin nicht. Bei unerlaubter kommerzieller Verwendung sei aber eine Grenze &uuml;berschritten:</p>
<blockquote><p>I have found my images in every nook of the Internet, mostly attributed and not altered in any way, but often unattributed, remixed, appropriated as paintings or drawings and cropped in ways that offend me to no end. Every time I come across my work presented like this, I cringe a little, but most of the efforts are benign and nobody is profiting off my intellectual property. When someone is profiting, I shut that shit down.</p></blockquote>
<p>Amy Stein schl&auml;gt als Gegenma&szlig;nahme eine &#8222;attribution Neighborhood Watch&#8220; vor: Wer auf Werke ohne Namensnennung sto&szlig;e, solle doch den Webmaster oder dem Menschen, der ein Social-Media-Profil bespiele, freundlich darauf hinweisen, das dies nicht in Ordnung sei. Eine nette Idee, die aber, wie ich vermute, kaum Mitwirkende finden wird.</p>
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		<title>Republica 2011&#160;&#8211; das Blog Netzdebatte berichtet live</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 11:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Die diesj&#228;hrige Republica ist die erste, die ich besuche. Und zwar im "offiziellen" Auftrag, im Team der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung beteilige ich mich an der Berichterstattung von der Konferenz. Die Bundeszentrale hat f&#252;r die Ausgabe von 2011 das Blog Netzdebatte.bpb eingerichtet. 
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Morgen geht&#8217;s los: Die diesj&auml;hrige Republica</strong> ist die erste, die ich besuche. Und zwar im &#8222;offiziellen&#8220; Auftrag: Im Team der <a href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (bpb)</a> beteilige ich mich an der Live-Berichterstattung von dem Kongress in Berlin. Die Bonner Bundeszentrale ist seit Jahren Kooperationspartner der <a title="Republica 2011" href="http://re-publica.de/11/">Republica</a> und hat f&uuml;r die Ausgabe von 2011 frisch das Blog <a href="http://netzdebatte.bpb.de/">Netzdebatte.bpb</a> ins Netz gestellt.</p>
<p>Dort sind jetzt noch nicht viele Beitr&auml;ge online, aber f&uuml;r die kommenden Tage ist ein <strong>umfangreiches Programm</strong> geplant: von Open Data bis Datenschutz, von der Rolle des Internets bei den Aufst&auml;nden in &Auml;gypten und Tunesien bis zur Situation der Blogs hierzulande. Diese Vielfalt spiegelt die der Republica, die schon lange keine reine <a title="&quot;Online schreiben, denken, leben Das Blog ist tot, es lebe ...&quot; (Tagesspiegel.de)" href="http://www.tagesspiegel.de/medien/das-blog-ist-tot-es-lebe-/4043056.html">&#8222;Bloggerkonferenz&#8220;</a> mehr ist, wie auch der &#8222;Tagesspiegel&#8220; am Wochenende richtig erkannt hatte.</p>
<p>Im Zentrum der Berichterstattung stehen <strong>Video-Interviews</strong> mit den Beteiligten und Vortragenden. Das Netzdebatte-Team freut sich &uuml;ber eine Beteiligung der Leser bei der Vorbereitung der Interviews. Obengenannte Themen k&ouml;nnen etwa im Beitrag <a href="http://netzdebatte.bpb.de/2011/04/07/wie-lautet-noch-einmal-die-frage/">&#8222;Was war die Frage noch mal?&#8220;</a> diskutiert und erg&auml;nzt werden.</p>
<p>Au&szlig;erdem wurde Ende voriger Woche noch ein <a title="Netzdebatte.bpb auf Twitter" href="http://twitter.com/netzdebatte">Twitter-Account</a> gestartet, wo Updates und aktuelle Hinweise zum Blog zu finden sind. In den kommenden Tagen werde ich dort Tweets tippen (und deshalb meine <a title="Mikrotexte auf Twitter" href="http://twitter.com/Mikrotexte">Mikrotexte</a> vernachl&auml;ssigen).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-271 aligncenter" title="Asterisk" src="http://rpzine.de/wp-content/uploads/2009/07/asterisk-60-x-581.png" alt="" width="60" height="58" /></p>
<p>Was mir beim Einrichten des WordPress-Blogs f&uuml;r <a href="http://netzdebatte.bpb.de/">Netzdebatte.bpb</a> wieder auffiel: dass man dabei sofort hautnah mit den Themen der <strong>Netzpolitik</strong> konfrontiert ist. Fragen von Diskussionskultur, Datenschutz und Urheberrecht stellen sich, sobald man eine solche Kommunikationsmaschine ins Internet stellt&#160;&#8211; wer ein Blog schreibt, setzt sich der &#8222;Gefahr&#8220; aus, dar&uuml;ber politisiert zu werden. Schade nur, dass viele im deutschsprachigen Netz &uuml;ber die Themen, die sie unmittelbar betreffen, nicht hinauskommen.</p>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Do it yourself!&#160;&#8211; Nein, denn Adorno hat gesagt&#160;&#8230;</title>
		<link>http://rpzine.de/2011/02/do-it-yourself-nein-denn-adorno-hat-gesagt/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 09:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Adorno]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Adorno-Zitat zur rechten Zeit zeichnet den K&#246;nner der kleinen Verweigerung aus. Dieses &#252;ber die Selbstt&#228;uschung des "Do it yourself" hat Gebrauchswert im Alltag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Adorno-Zitat zur rechten Zeit</strong> zeichnet den K&ouml;nner der kleinen Verweigerung aus. Das folgende, seinem Zusammenhang entrissen, ist von hohem Gebrauchswert in Alltagssituationen:</p>
<blockquote><p>Pseudo-Aktivit&auml;t ist generell der Versuch, inmitten einer durch und durch vermittelten und verh&auml;rteten Gesellschaft sich Enklaven der Unmittelbarkeit zu retten. Rationalisiert wird das damit, die kleine Ver&auml;nderung sei eine Etappe auf dem langen Weg zu der des Ganzen. Das fatale Modell von Pseudo-Aktivit&auml;t  ist das &#8222;Do it yourself&#8220;, Mach es selber: T&auml;tigkeiten, die, was l&auml;ngst mit den Mitteln der industriellen Produktion besser geleistet werden kann, nur um in den unfreien, in ihrer Spontaneit&auml;t gel&auml;hmten Einzelnen die Zuversicht zu erwecken, auf sie k&auml;me es an.</p></blockquote>
<p><strong>Quelle:</strong> Theo&shy;dor W. Ador&shy;no: <a href="http://www.conne-island.de/nf/80/29.html">&#8222;Re&shy;si&shy;gna&shy;ti&shy;on&#8220;</a> (1969). Via <a href="http://reflexion.blogsport.de/2011/02/05/mach-es-selber/">Reflexion</a>. (In der im Netz kursierenden Version des Textes scheinen sich Fehler eingeschlichen zu haben, im obigen Zitat etwa fehlt mindestens ein Verb. Wer es findet, sofort bei mir abgeben!)</p>
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		<title>&#8222;Mitgefangen, mitgehangen&#8220;, kichert man auf Facebook</title>
		<link>http://rpzine.de/2011/01/mitgefangen-mitgehangen-kichert-man-auf-facebook/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Wann machen wir endlich Ernst mit dem Internet? Das frage ich mich jedes Mal, wenn ich mich bei Facebook einlogge. Die "Diskussionen", die ich dort auf der Timeline &#252;berfliege, sind in einem traurigen Zustand - verglichen mit vielem, was ich sonst im Netz verfolge.
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<li><a href='http://rpzine.de/2010/11/kein-leben-auf-facebook/' rel='bookmark' title='Kein Leben auf Facebook'>Kein Leben auf Facebook</a></li>
</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wann machen wir endlich Ernst </strong>mit dem Internet? Das frage ich mich immer wieder, wenn mich eine Nachricht, ein Kommentar dazu bringt, mich in meinen Facebook-Account einzuloggen. Die &#8222;Diskussionen&#8220;, die ich dann auf der Timeline &uuml;berfliege, sind in einem traurigen Zustand&#160;&#8211; verglichen mit vielem, was ich sonst im Netz verfolge, au&szlig;erhalb der geschlossenen Gesellschaft des sozialen Netzwerks. Den Grundton der L&auml;cherlichkeit finde ich witzlos. (Ja, ich habe selbst schon dazu beigetragen.)</p>
<p><em>&#8222;Ich &ouml;ffne Facebook, ein bleiches hundertstimmiges Gel&auml;chter: ha ha ha&#8220;</em>, las ich &#8211;&#160;dazu passend&#160;&#8211; eben im Blog <a href="http://www.struppig.de/vigilien/?p=3025">Vigilien</a>. Folgende Antwort habe ich dort hinterlassen:</p>
<blockquote><p>Das Lachen auf Facebook hat nichts Befreiendes, es ist mehr ein Kichern:  mitgefangen, mitgehangen. Denn viele finden sich vom Peer-Pressure dort  ausgesetzt, wo sie eigentlich nicht hinwollten: im Internet. Das  Kichern, all der Quatsch, der gemacht wird im Bewusstsein, dass es  Quatsch ist, ist jedes Mal von Neuem eine Absage an den Wunsch aus den  90ern: dass das Ineinander von Diskurs und Technologie (der &#8222;Tod des  Buches&#8220;, Foucault, Derrida) im Web eine ungeheure &Ouml;ffnung f&uuml;r Praktiken  der Produktion bewirken k&ouml;nnte.</p></blockquote>
<p>Eine Spa&szlig;bremse, moralinsauer, wie man so sagt? Vielleicht. Dass ich kein <a title="&quot;Kein Leben auf Facebook&quot; (Texts for Robots)" href="http://rpzine.de/2010/11/kein-leben-auf-facebook/">Fan</a> bin, habe ich zuvor schon geschrieben.</p>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8222;The Geek Insurrection&#8220;, Berlin, 28. Dezember</title>
		<link>http://rpzine.de/2010/12/the-geek-insurrection-berlin-28-dezember/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 23:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„The Geek Insurrection“, der Aufstand der Nerds und Tastendr&#252;cker: ein Panel zur Debatte, was das Internet ist oder sein k&#246;nnte. Der Abend mit Vortr&#228;gen, etwa von Daniel Kulla, Dmytri Kleiner oder Michael Seemann, l&#228;uft parallel zum Chaos-Computer-Club-Kongress "27C3". Ort: C-Base, Rungestra&#223;e 20, Berlin. Zeit: 28. Dezember, ab 18 Uhr.
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin ist momentan wunderbar leer,</strong> viele sind &uuml;ber die Feiertage weggefahren. Die Leere und das Wei&szlig;, das der Winter &uuml;ber Stra&szlig;en und H&auml;user gelegt hat, erinnern mich daran, f&uuml;r was alles die Stadt in der Vergangenheit als <em>Aufzeichnungsoberfl&auml;che </em>gedient hat und immer noch dient:</p>
<p>Hotspot der Weltpolitik und stiller Winkel f&uuml;rs private Gl&uuml;ck; Repr&auml;sentationsbauten und Hausbesetzungen; nationalstaatliche Zentrale und Nebeneinanderher von Bezirken, Szenen und Individuen; B&uuml;hne ber&uuml;hmter Charakterpanzer und ber&uuml;chtigter Netzwerker; Architekturen des Einschlusses und freiz&uuml;gige &Ouml;ffentlichkeit; Shopping-Areal und Experimentallabor f&uuml;r den nicht kommerziellen Lifestyle; Schauplatz f&uuml;r Mitmach-Mobilisierung und Tunix; Anziehungspunkt f&uuml;r global umherschweifende Produzenten aus Kunst und Kultur, aber auch Auffanglager f&uuml;r ein Prekariat, das keinen mehr findet, der es ausbeuten will. PR und Punkrock. Und das alles zugleich und manchmal unentwirrbar durcheinander.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-271 aligncenter" title="Asterisk" src="http://rpzine.de/wp-content/uploads/2009/07/asterisk-60-x-581.png" alt="" width="60" height="58" /></p>
<p><strong>Die Stadt und das Netz:</strong> Kann man nicht sagen, dass die Eckpunkte der <em>Debatte, was das Internet ist oder sein k&ouml;nnte</em>, in Grundz&uuml;gen die gleichen sind?</p>
<p>&Uuml;berpr&uuml;fen lassen sich etwaige &Auml;hnlichkeiten am kommenden Dienstag, 28. Dezember 2010, wiederum in Berlin. Ab 18 Uhr in der C-Base, Rungestra&szlig;e 20, wo <strong>&bdquo;The Geek Insurrection</strong><strong>&ldquo;</strong> stattfindet, der Aufstand der Nerds und Tastendr&uuml;cker. Die Veranstaltung mit Vortr&auml;gen, zum Beispiel von <a title="&quot;P2P Communism Vs The Client Server State&quot; (Telekommunisten.org)" href="http://docs.telekommunisten.org/prado?export&amp;format=S5">Dmytri Kleiner</a> oder <a title="&quot;Von der Polis zum Anderen. Die Genese der neuen &#214;ffentlichkeit&quot; (mspr0.de)" href="http://mspr0.de/?p=1730">Michael Seemann</a>, l&auml;uft parallel zum Chaos-Computer-Club-Kongress <a title="&quot;27th Chaos Communication Congress (27C3)&quot; (CCC)" href="http://events.ccc.de/congress/2010/wiki/Main_Page">&#8222;27C3&#8220;</a>, f&uuml;r den es keine Karten mehr gibt. Laut Daniel Kulla, der den Abend in der <a href="http://logbuch.c-base.org/?p=1015">C-Base</a> organisiert hat, ist der Eintritt kostenlos und ein &#8222;27C3&#8243;-Ticket f&uuml;r den Event nicht notwendig.<strong> Mehr Informationen</strong> dazu in seinem <a title="&quot;Chaos Congress C-Side: The Geek Insurrection&quot; (Classless Kulla)" href="http://www.classless.org/2010/12/07/chaos-congress-c-side-the-geek-insurrection/">Blog</a>.</p>
<p>Ich werde sch&auml;tzungsweise hingehen, von der Menschenleere habe ich bis dahin wohl genug. Wer mich sucht: Man erkennt den Autor dieses Blogs daran, dass er keine Kapuzenjacke tr&auml;gt. Und statt mit einem Hightech-Gadget hantiert er mit Stift und Papier.</p>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kontrollverlust, Hipster-Bashing, Panikmache, Zwangsislamisierung (Links zum Ende der Woche)</title>
		<link>http://rpzine.de/2010/11/kontrollverlust-hipster-bashing-panikmache-zwangsislamisierung-links-zum-ende-der-woche/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 15:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was von der Woche bleibt: 1. Nicolas Cage, der K&#246;nig des Kontrollverlusts im Kino. 2. Ein Interview mit Wash Echte, auf dessen Blog Berliner Hipstern der Kopf gewaschen wird. 3. K&#252;bra Y&#252;cel &#252;ber Zwangsislamisierung. 4. Panikmache nach der Terrorwarnung - die Hysterie-Allianz von Politik, Medien und Web 2.0.
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/xP1-oquwoL8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/xP1-oquwoL8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Was von der Woche &uuml;brig bleibt:</strong> ein Video und ein paar Links, die ich noch loswerden m&ouml;chte.</p>
<p><strong>1. Kontrollverlust:</strong> Die oben eingebundene <a title="&quot;Nicolas Cage Losing His Shit&quot;, YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=xP1-oquwoL8">Montage </a>von Filmszenen, in denen <strong>Nicolas Cage</strong> durchdreht, finde ich sehr lustig (via <a href="http://filmtagebuch.blogger.de/stories/1733445/">Filmtagebuch</a>).</p>
<p><strong>2. Subkultur: </strong>Das Label &#8222;Hipster&#8220; wurde in den 50er-Jahren f&uuml;r eine wei&szlig;e Boheme in den USA gepr&auml;gt, die sich aus dem erdr&uuml;ckend empfundenen Konformismus ihrer Mittelschicht-Ghettos in die aufregend unsicheren Viertel von Afroamerikanern aufmachte, um Jazz, schnelle Kicks und &#8222;apokalyptische Orgasmen&#8220; (Norman Mailer) zu suchen. Das Stichwort: &#8222;positiver Rassismus&#8220;. Warum man Jahrzehnte nach den Beatniks eher harmlose Agenturniks in skinny Jeans und mit albernen Brillen damit bezeichnet, ist mir entgangen. Im Netz wurden sie jedenfalls von vielen zum Lieblingsfeind erkoren, <strong>Hipster-Bashing</strong> hat sich dort zu einer Konsenskultur entwickelt. Fiese Rants gegen Berliner Vertreter dieser Spezies liest man etwa auf <a title="&quot;Ich werde ein Berliner&quot;" href="http://www.ichwerdeeinberliner.com/">Ich werde ein Berliner</a>. Fabian Soethof hat ein <a title="&quot;Ein washechter Berliner&quot;" href="http://fabian-soethof.de/2010/11/24/ein-washechter-berliner/">Interview</a> mit dem Autor des Blogs ver&ouml;ffentlicht, der unter dem Pseudonym Wash Echte auftritt (via <a title="BILDblog" href="http://www.bildblog.de/25612/finanzjournalismus-wein-wash-echte/">6 vor 9</a>, ausgew&auml;hlt von Ronnie Grob).</p>
<p><strong>3. Islam:</strong> &#8222;taz&#8220;-Kolumnistin K&uuml;bra Y&uuml;cel schreibt in ihrem Blog Fremdw&ouml;rterbuch &uuml;ber eine Auswirkung der Migrations-Debatte: dass der Islam auf einer symbolischen Ebene zur <a title="&quot;Der Islam ist eine Hautfarbe&quot;" href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2010/11/der-islam-ist-eine-hautfarbe.html">&#8222;Hautfarbe&#8220;</a> gemacht wird.</p>
<blockquote><p>Die  Debatten und Diskussionen drehen sich nicht um den  Islam als Religion,  sondern um die Muslime als Ethnie. Der Islam wurde  ethnisiert.</p></blockquote>
<p>Ein Pl&auml;doyer gegen die <strong>&#8222;Zwangsislamisierung&#8220;</strong> von Einwanderern aus der arabischen Welt und ihrer Kinder (via <a title="&quot;K&#252;bra Y&#252;cel: In den Augen seiner Gegner wird der Islam zur Hautfarbe&quot;" href="http://achtmilliarden.wordpress.com/2010/11/17/kubra-yucel-in-den-augen-seiner-gegner-wird-der-islam-zur-hautfarbe/">Achtmilliarden</a>).</p>
<p><strong>4. Panikmache:</strong> Nach der Terrorwarnung des Innenministers gingen Erregungswellen durch Netzpolitik-Blogs, die ich verfolge. Neben berechtigter Kritik an der Panikmache durch Politik und Medien las man vor allem in den Kommentaren mal wieder die &uuml;blichen Hirngespinste zu Verschw&ouml;rungen. Nur ein <a href="http://twitter.com/holgi/statuses/6322330410156032">O-Ton</a>, gefunden auf Twitter: &#8222;Die Regierung hat so oft &#8218;Feuer!&#8216; gerufen, dass sie bald gezwungen sein wird, selbst eins zu legen.&#8220; Die Verbreitung, die diese simpel gestrickten <strong>Polit-Thriller</strong>-Drehb&uuml;cher finden, wie glaubhaft sie f&uuml;r viele anscheinend sind und dass ihnen von Netzaktivisten kaum widersprochen wird, ist beunruhigend. &Uuml;ber die <a title="&quot;Die Hysterie-Symbiose&quot; (Spiegelfechter)" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4574/die-hysterie-symbiose">&#8222;Hysterie-Symbiose&#8220;</a>, zu der nicht nur Politiker, denen jeder Anlass zum Durchdr&uuml;cken von Sicherheitsgesetzen recht ist, und die Sensations-Presse beitragen, sondern eben auch Blogger und ihre Kommentatoren, regt sich Jens Berger im Spiegelfechter auf (via <a title="Jens Berger: &quot;Mediales Kasperle-Theater&quot;" href="http://carta.info/35914/jens-berger-mediales-kasperle-theater/">Carta</a>).</p>
<p><strong>5. Nachlese:</strong> Meine <a title="&quot;Medienkritik beginnt an der eigenen Tastatur&quot; (Texts for Robots)" href="http://rpzine.de/2010/11/medienkritik-beginnt-an-der-eigenen-tastatur/">Erwartung</a>, dass die Spa&szlig;-Guerilla Essener Google-Street-View-Fans &uuml;ber das <strong>Buschfeuer im Web 2.0</strong> hinaus zum gro&szlig;en Aufreger wird, hat sich nicht erf&uuml;llt. Jenseits von Trash-Medien und IT-News war wenig davon zu lesen. Offenbar funktionieren die redaktionellen Filterungssysteme doch.</p>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Leben auf Facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 13:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ökonomie der Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Einer erhebt sich, seine Stimme zittert, er spricht f&#252;r Millionen: &#8222;Facebook, wir geh&#246;ren dir, ausweglos, Pixel f&#252;r Pixel unserer Existenz. Und du, du l&#228;sst uns in Stich!&#8220; Das war jetzt eine sehr freie &#220;bersetzung einer Passage aus &#8222;Give Us Our Data, Facebook&#8220; ... <a href="http://rpzine.de/2010/11/kein-leben-auf-facebook/" title="weiter im Text">&#187;&#187;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einer erhebt sich, seine Stimme zittert, er spricht f&uuml;r Millionen:</strong> &#8222;Facebook, wir geh&ouml;ren dir, ausweglos, Pixel f&uuml;r Pixel unserer Existenz. Und du, du l&auml;sst uns in Stich!&#8220; Das war jetzt eine sehr freie &Uuml;bersetzung einer Passage aus <a href="http://techcrunch.com/2010/11/09/give-us-our-data-facebook/">&#8222;Give Us Our Data, Facebook&#8220;</a> von Michael Arrington. Der Mann ist Gr&uuml;nder und Chefredakteur von <a href="http://techcrunch.com/">TechCrunch</a>, eines Tech-Blogs aus Silicon Valley. Vor drei Jahren wurde er von &#8222;Time&#8220; zu einem &#8222;Titanen&#8220; des Internets <a title="&quot;Builders &amp; Titans - Michael Arrington&quot; (Time.com)" href="http://www.time.com/time/specials/2007/article/0,28804,1733748_1733758_1735848,00.html">ernannt</a>. Im Original liest sich die Stelle so:</p>
<blockquote><p>Facebook is becoming the center of our Internet lives, more so each day.  Dissatisfied users really don&rsquo;t have a choice to leave Facebook any  more. Giving up Facebook, for tens of millions of people at least, would  be no more palatable than giving up their telephone. That means people  can&rsquo;t really vote with their feet any more. (&#8230;) So much of the Internet&rsquo;s architecture has been rewritten in the last  year to leverage and exploit Facebook Connect and other Facebook data  and tools that the decision is no longer really entirely theirs. There  are real health-of-ecosystem issues arising that must be addressed now  or the Internet as a whole will suffer.</p></blockquote>
<p>Sehr witzig. Arringtons Anliegen in diesem Artikel, Facebook solle daf&uuml;r sorgen, dass Nutzerdaten exportiert werden k&ouml;nnen, ist zu unterst&uuml;tzen. Aber der Tonfall des Volkstribunen, mit dem der &#8222;Titan&#8220; versucht, das Gef&uuml;hl der Ohnmacht und der Emp&ouml;rung des Facebook-Plebs in Worte zu fassen, ist unfreiwillig komisch. Und die Vorstellung, es k&ouml;nnte tats&auml;chlich so sein, dass Nutzer dieses sozialen Netzwerks und Webmaster au&szlig;erhalb sich in derartige Abh&auml;ngigkeit begeben, l&auml;sst mich hin&#8209; und herpendeln: zwischen H&auml;me und Grusel.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-271" title="Asterisk" src="http://rpzine.de/wp-content/uploads/2009/07/asterisk-60-x-581.png" alt="" width="60" height="58" /></p>
<p><strong>Meine Erfahrungen mit Facebook</strong> sind au&szlig;erdem andere. Mein Online-Leben findet vor allem au&szlig;erhalb statt, das der meisten meiner Freunde und Kollegen aus der Medien-Welt, mit denen ich dar&uuml;ber vernetzt bin, sch&auml;tzungsweise ebenfalls. In meinem Umfeld wird, anders als in dem von Arrington offenbar, &#8222;mit den F&uuml;&szlig;en abgestimmt&#8220;. Jetzt, wo die Anfangs-Euphorie vorbei ist, bemerke ich einen R&uuml;ckzug vieler. Immer mehr Account-Leichen, die selten oder gar kein Lebenszeichen mehr  von sich geben, stehen ein paar Extrem-Netzwerkern gegen&uuml;ber, die Kontakte sammeln, um Abnehmer f&uuml;r Eigenwerbung zu gewinnen.</p>
<p>Gerade die, die versucht haben, an dem Einerlei aus B&uuml;rowitzen, selbstbez&uuml;glichen One-Linern, Urlaubsfotos und &#8222;Wei&szlig;t du noch!&#8220;-Videos vorbei Interessantes zu verlinken, haben sich abgewendet. Das Popularity-Contest-Prinzip, dem Facebook unterliegt, fordert und f&ouml;rdert Anpassung an einen angenommenen Publikumsgeschmack. Ein <a title="&quot;How Facebook Decides What To Put In Your News Feed&quot;" href="http://www.businessinsider.com/how-facebook-decides-what-to-put-in-your-news-feed--these-10-secrets-reveal-all-2010-10">Algorithmus</a> sorgt daf&uuml;r, dass in der &Ouml;konomie der Aufmerksamkeit des Netzwerks belohnt wird, wer sich an die Regeln h&auml;lt. Der Rest wird ausgeblendet. Das frustriert, langweilt und macht wenig Lust auf Experimente.</p>
<p>Diese Beobachtungen sind wie gesagt die meinen, sie sind nicht repr&auml;sentativ. Niemand, den ich kenne, f&uuml;hrt &#8222;A Life on Facebook&#8220; <span style="text-decoration: line-through;">wie in diesem YouTube-Video, das sich gerade viral verbreitet</span> (Edit: wurde gel&ouml;scht). Und vielleicht findet man in anderen Freundes-Netzwerken auf Facebook News-Streams, die die Vielfalt des Internets spiegeln, und aufregende Diskussionen. Bis auf Weiteres vertraue ich jedenfalls mehr auf die Blogs, die ich mit meinem RSS-Reader abonniert habe.</p>
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		<title>Wo ist mein Kontext? Ohne Orientierung in Tokio</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 12:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="446" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/DerekSivers_2009I-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DerekSivers-2009I.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=755&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=derek_sivers_weird_or_just_different;year=2009;theme=new_on_ted_com;theme=the_power_of_cities;theme=unconventional_explanations;event=TEDIndia+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="446" height="326" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/DerekSivers_2009I-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/DerekSivers-2009I.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=755&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=derek_sivers_weird_or_just_different;year=2009;theme=new_on_ted_com;theme=the_power_of_cities;theme=unconventional_explanations;event=TEDIndia+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>In Tokio gibt es keine Stra&szlig;ennamen,</strong> und H&auml;user sind in der Reihenfolge nummeriert, in der sie errichtet wurden. Wer in einer europ&auml;ischen Stadt aufgewachsen ist, verliert in einem solchen, f&uuml;r ihn fremden System die Orientierung. Umgekehrt geht es Japanern im Westen genauso. In diesem kurzen Auszug aus seinem <a href="http://www.ted.com/talks/derek_sivers_weird_or_just_different.html">TED-Talk</a> kommt der Unternehmer und Musiker Derek Sivers auf die Unterschiede im Stadtplan zu sprechen, um auf die Schwierigkeit hinzuweisen, Annahmen, die man f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich h&auml;lt, von dem eigenen gesellschaftlichen Kontext in einen anderen zu versetzen. <span id="more-372"></span></p>
<p>Tokio scheint seine Faszination nicht zu verlieren. Ein sch&ouml;nes Buch &uuml;ber den &#8222;Kulturschock&#8220;, der den Besucher dort erwartet (wenn er denn will),&nbsp; stammt von Roland Barthes. Der franz&ouml;sische Philosoph und Literaturwissenschaftler hat &#8222;Das Reich der Zeichen&#8220; (1970) nach seiner Japan-Reise Ende der 60er-Jahre verfasst. Er beschreibt darin die japanische Hauptstadt als f&uuml;r ihn vollkommen fremdes Zeichensystem, wo er seine europ&auml;ische Subjektivit&auml;t und die daran gebundene Auffassung von Signifikation aufs Spiel setzen k&ouml;nne. Dass in Tokio Stra&szlig;en keine Namen tragen, wird auch von Barthes als bemerkenswert erw&auml;hnt.</p>
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		<title>Systemausfall: Keine Texts, keine Robots</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 23:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ich habe mich nicht einfach davongemacht, ohne Tschau zu sagen &#8211; Texts for Robots war heute Abend teilweise vom Netz, weil mein Webhost DomainFactory mal eine Pause eingelegt hat. Netzwerk-St&#246;rung hei&#223;t so was offiziell. &#8222;Selbst schuld&#8220;, h&#246;re ich schon den Zivilisationskritiker ... <a href="http://rpzine.de/2009/12/systemausfall-keine-texts-keine-robots/" title="weiter im Text">&#187;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nein, ich habe mich</strong> <strong>nicht</strong> einfach davongemacht, ohne Tschau zu sagen &ndash; Texts for Robots war heute Abend teilweise vom Netz, weil mein Webhost <a href="http://www.df.eu/">DomainFactory</a> mal eine Pause eingelegt hat. <a href="http://status.df.eu/#5609">Netzwerk-St&ouml;rung</a> hei&szlig;t so was offiziell. <span id="more-351"></span></p>
<p>&#8222;Selbst schuld&#8220;, h&ouml;re ich schon den Zivilisationskritiker rufen (wie bei jedem Stromausfall), &#8222;was habt ihr euch so von der Technik abh&auml;ngig gemacht! Fr&uuml;her kam man mit Rauchzeichen und Postkutschen auch zurecht.&#8220; Mag sein, &uuml;ber den berittenen Kurierdienst h&auml;tte ich aber nicht so schnell von dem Grund der St&ouml;rung erfahren wie &uuml;ber Twitter.</p>
<p>Anfangs dachte ich leicht panisch, das Problem betrifft nur meine Website, aber nach kurzer Recherche mit der Twitter-Suche war klar: Der Systemausfall ist deutschlandweit. Und was der Technikfeind nun gegen den Microblogging-Dienst vorzubringen hat, soll er mir bitte per Rauchzeichen mitteilen. Aber nicht die Finger verbrennen! (Die moderne Medizin ist seiner Traumwelt n&auml;mlich noch nicht erfunden.)</p>
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		<title>Deutsch oder gaga: &#220;bersetzungsprobleme</title>
		<link>http://rpzine.de/2009/10/deutsch-oder-gaga-uebersetzungsprobleme/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Texts vor Robots hat einen grunds&#228;tzlichen Fehler: dass ich das Blog nicht auf Englisch verfasse. Wie ich darauf komme? Durch einen Blick in die Blog-Statistiken etwa. Dort erhalte einen Eindruck vom Leseverhalten von Besuchern aus englischsprachigen L&#228;ndern, vor allem aus den USA. ... <a href="http://rpzine.de/2009/10/deutsch-oder-gaga-uebersetzungsprobleme/" title="weiter im Text">&#187;&#187;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Texts vor Robots hat</strong> <strong>einen grunds&auml;tzlichen Fehler:</strong> dass ich das Blog nicht auf Englisch verfasse. Wie ich darauf komme? Durch einen Blick in die Blog-Statistiken etwa. Dort erhalte einen Eindruck vom Leseverhalten von Besuchern aus englischsprachigen L&auml;ndern, vor allem aus den USA. Die verschl&auml;gt es zwar selten hierher, daf&uuml;r wenden sie mehr Zeit auf, sie lassen sich l&auml;ngere Texte, die ihr Interesse gefunden haben, sogar durch Online-Anwendungen &uuml;bersetzen.<span id="more-316"></span></p>
<p>Deutsche Leser dagegen reagieren offenbar auf alles mit Fluchtreflex, was nicht h&auml;ppchenweise pr&auml;sentiert wird. Bei l&auml;ngeren Artikel, die Ergebnis aufwendiger Recherchen waren, werden von ihnen zum Beispiel kaum die externen Links zu Quellen oder weiterf&uuml;hrenden Informationen genutzt.</p>
<p>Die unterschiedliche Nutzung hat wohl mit der Akzeptanz von Blogs in den verschiedenen L&auml;ndern zu tun. Internet-Nutzer aus der angloamerikanischen Welt lassen sich vom Blog-Format nicht abschrecken, w&auml;hrend es im deutschsprachigen Raum wohl eher immer noch die J&uuml;ngeren sind, die mit solchen Websites umzugehen wissen. Und die haben eben andere Interessen.</p>
<p>Au&szlig;erdem beziehe ich mich auch oft auf Themen und Autoren, die Amerikanern gel&auml;ufiger sind als Deutschen, Schweizern oder &Ouml;sterreichern.</p>
<p>Um ausl&auml;ndischen Besuchern die Lekt&uuml;re ein wenig zu erleichtern, habe ich das <a href="http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2009/10/uebersetzt-eure-website-mit-google.html">Google-Tool zur &Uuml;bersetzung</a> in das Blog integriert. Darauf wurde ich im <a href="http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/">Google-Webmaster-Blog</a> aufmerksam: Man muss nur ein paar Zeilen Code einsetzen, etwa im Header. Auf diese Weise sollen Besucher aus dem Ausland automatisch das Angebot eingeblendet bekommen, die Website in eine von 51 Sprachen &uuml;bersetzen zu lassen. (Was nichts daran &auml;ndert, dass das Ergebnis oft nur Dada oder gaga ist.)</p>
<p>Ob diese Funktion tats&auml;chlich tut, was Google verspricht, kann ich erst sagen, wenn ich R&uuml;ckmeldung bekomme. Denn eine M&ouml;glichkeit, einen Browser im nicht deutschen Ausland zu simulieren, habe ich nicht gefunden.</p>
<p><strong>Nachtrag, 1. November 2009:</strong> Ich musste den Code f&uuml;r das Google-Translation-Tool wieder entfernen&#160;&#8211; beim Aufrufen des Blogs im Internet Explorer 8.0 gab&#8217;s diesbez&uuml;glich eine Fehlermeldung.</p>
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