60er
Thank you for the music
Ein Dankeschön an all die Blogs, die mich mit Tipps zu guter Musik versorgen, zum Teil schon seit Jahren. Die Leute, deren Websites ich in einer Linkliste präsentiere, sind Sammler, Liebhaber, Produzenten, DJs. Sie bieten keine monströsen Datenpakete, sondern einzelne Fundstücke, umrahmt von Informationen.
Surfing Train
Technik und Arbeit, Maschinen und Muskelkraft, der Fortbewegung sind keine Grenzen gesetzt. Wintereinbruch, Schneemassen? Nichts, was die British Railways aufhalten könnte. Eine Dokumentation aus den 60er-Jahren.
Die Retro-Manie: Popkultur-Recycling in Kunst und Netzwerken
Das Internet vergisst nichts, sagt man. Diese Warnung vor zu freizügiger Selbstdarstellung könnte man auch anders verstehen: Online wird alles, was die Archive der Alltags‑ und der Popkultur hergeben, recycelt. Restlos. In der Print-Presse sieht es nicht viel anders aus: Einfallsloser Rückblick-Journalismus … »»
Woodstock, Altamont und so weiter
In den Woodstock-Artikeln wird derzeit zum tausendsten Mal die Geschichte vom Aufstieg und Fall der 60er-Jahre-Gegenkultur erzählt, mit den bekannten Eckdaten: Charles Mansons „Family“ und das Altamont-Festival verkörperten 1969 die „dunkle Seite“ der Hippie-Bewegung. Das Magazin „Esquire“ hat den Artikel „Aquarius wept“ … »»
Die Cola-Wars der 60er im YouTube Doubler
Von den YouTube-Gadgets, die man im Netz findet, bereitet mir der YouTube Doubler gerade Freude. Das Prinzip ist einfach: Zwei Videos des Portals, deren Urls man eingibt, starten und laufen gleichzeitig. Die Anwendung ist in der Beta-Version – was ich dann merkte, als … »»
Die Stadt ist eine Frau
Foto: James Jowers/George Eastman House Ein geglückter Snapshot im entscheidenden Augenblick oder gestellt? Die Bildidee jedenfalls macht klare Ansagen: Die Gesichtszüge dieser Frau in der Großstadt sind verschwommen, unscharf, im Unterschied zu den Bildbotschaften, die sie dort im Vorübergehen scheinbar imitiert. Zu … »»
Tanzverbot für Klischees: Berlin und die 20er
Nostalgie halte ich für eine menschliche Schwäche, mit der jeder Betroffene am besten allein klarkommen sollte. Ohne andere zu nerven. Das ist nicht nur eine Frage der Selbstdisziplin, sondern auch eine des Ethos: Wie gelingt es sonst, das Neue zu erkennen, zuzulassen, … »»
Die Macht des Wahns: Dennis Hoppers unsichtbare Armee
Elias Canetti deutet in „Masse und Macht“ die Schwärme von Ungeziefer, die ein Alkoholkranker im Delirium tremens halluziniert, als „Modell für die Dynamik der Macht“: Ein Einzelner sieht sich einer Masse nichtswürdiger Geschöpfe gegenüber. Neben dem Typus des Überlebenden, dessen Machtgefühl mit … »»
