Feuilleton
Rainald Goetz über „radikalen Feuilletonismus“
Im Blog Umblätterer wurde an ein „Betriebsjubiläum“ erinnert: „Vor 30 Jahren begann die Feuilletonmanie von Rainald Goetz.“ Der Schriftsteller selbst nahm die Gelegenheit wahr, in einem Kommentar zu diesem Artikel zu beschreiben, worin für ihn die Schönheit des „radikalen Feuilletonismus“ liege und warum die heutige „FAZ“ dagegen eher „Kitsch“ biete.
Jacques Lacan über den Tod
Ein leidenschaftlicher Vortrag von Jacques Lacan (1901–1981). Die Gestik beeindruckt, die Redepausen sind dramatisch, ja groß genug, dass sich darin die Subjektivität des in Seminarräumen geisteswissenschaftlicher Fakultäten übel beleumundeten bürgerlichen Individuums westlicher Herkunft in Konfetti verwandeln könnte.
Die Kulturkritik hat recht: Katzencontent killte das Abendland
In den sozialen Netzwerken des Web 2.0 könne man den Untergang des Abendlandes verfolgen. Heißt es von Kulturkritikern. Auf Twitter etwa werde der Journalismus, der doch unseren Staat zu nähren hat, zu Finger-Food verarbeitet. Die Menschlichkeit leide ebenfalls: Wird er Zeuge eines … »»
Der RAF-Film: Untergang und nationale Erhebung
Ein laues Lüftchen umweht mich, als ich kurz vor Schluss noch in den Kaufhof am Alexanderplatz eile. Der Securitymann am Eingang hält mir die Tür auf. Wir verstehen uns, er sorgt für meine Sicherheit, ich sorge für Umsatz. Die kurz geschorenen Haare, … »»
