Journalismus
Arte-Dokumentation: „Verloren im Nachrichtendschungel“
Wer sich im Internet durch die Netzwerke des Wahns klickt, erkennt, dass dort tatsächlich so etwas wie eine „Verschwörung“ im Gang ist: die der Anhänger, Propagandisten und Profiteure dieses Sondermülls untereinander. Vorgebliche Linke finden nichts dabei, Antisemiten zu verlinken. Und Rechtsextreme vergessen … »»
Funk-Zeitung als Antwort auf die Medienkrise?
Foto: Nationaal Archief (Flickr-Commons) Eine Medienkrise gab es in den eh schon krisenhaften 30er-Jahren gewiss: Das war in Deutschland der Missbrauch der Medien von Radio bis Film für die Propaganda der Nazis. Aber wurde der Print-Journalismus weltweit durch das Aufkommen des Hörfunks … »»
Der Traum des Textsklaven vom Autor
Stefan Ripplinger notiert zum Konflikt „Autor vs. Texter“ in einem Blog-Beitrag auf Jungle-World.com: Der Autor ist entmachtet, es gibt nur noch Texter. Der Autor war ein Gockel, der sich der Urheber seines Geschreibes wähnte und sich wie ein Demiurg gebärdete. Goethe! George! … »»
Abu Dhabi und 1001 schlechte Reise-Texte
„Wie ein Märchen aus 1001 Nacht“: Diese abgestandene Floskel liest man in mehr als tausendundeinem Artikel von Reisejournalisten, die aus der arabischen Welt berichten (wer’s nicht glaubt, muss nur mal googlen). Und das auch, wenn die Tour in eine der Hightech-Metropolen der … »»
Die Retro-Manie: Popkultur-Recycling in Kunst und Netzwerken
Das Internet vergisst nichts, sagt man. Diese Warnung vor zu freizügiger Selbstdarstellung könnte man auch anders verstehen: Online wird alles, was die Archive der Alltags‑ und der Popkultur hergeben, recycelt. Restlos. In der Print-Presse sieht es nicht viel anders aus: Einfallsloser Rückblick-Journalismus … »»
Breaking News aus dem Polizeifunk
Ein "kleines, schmutziges Kapitel Mediengeschichte": Christian Lindner, Chefredakteur der "Rhein-Zeitung", zeichnet in einem Blog-Beitrag nach, wie ein Amateurfunker den Polizeifunk während der sogenannten Familientragödie in Schwalmtal abgehört und laufend Tweets zum Amoklauf veröffentlicht hat. Auch etablierte Medien halfen per Twitter bei der … »»
Ärzte ohne Grenzen. Irgendwo und irgendwann in Afrika
Wir sehen: ein mit Einschusslöchern übersätes, ärmliches Gebäude in einer Wüstengegend, dahinter steigt eine Rauchsäule in den Himmel. Eine einfache Zeichnung an der Wand (Werk eines Kindes?) zeigt ein Flugzeug über brennenden Häusern. Wir hören: zunächst die Stimme einer Frau aus dem … »»
Gewalt, Risiko, Wünsche: Die Zukunft ist 15 Jahre alt
Mikrotexte Die One-Person-Trend-Story um den 15-Jährigen Stanley-Morgan-Praktikanten Matthew Robson geistert gerade durch Blogs und Presse. Aus seinen Konsumgewohnheiten lese man die Umwertung aller Werte heraus, heißt es da teilweise, zumindest was die Mediennutzung betrifft. Das Ende des Print-Journalismus sei nah. Viel Last … »»
Neologismen und sprachliche Neonreklame
Ich bin kein Freund von Neologismen, auf Deutsch: Wortneuschöpfungen, in journalistischen Texten. Wenn ich in der Redaktion an Artikeln anderer sitze, dann versuche ich oft, die Autoren zur Änderung zu bewegen. Ich weiß sehr wohl, dass Neubildungen eine Antwort auf das Problem … »»
TV-Nachrichten: Glaubwürdigkeit ist kein Geheimnis
Foto: Hobo (cc) Ich praktiziere Fernsehabstinenz. Das ist nicht immer von Vorteil, vielen Gesprächen über TV-Serien und –Moderatoren kann ich nicht folgen. Gelegentlich sitze ich bei Freunden, der Apparat läuft, und mir scheint, ich sehe eine Parodie auf das Fernsehen, wie ich es … »»
