Film
Die Kunst des Ertrinkens
Der letzte Film ist hastig zusammengeschnitten, im Zeitraffer laufen vor dem „inneren Auge“ eines Sterbenden Momente seines Lebens noch einmal ab. Billy Collins hat das Nahtoderlebnis in „The Art of Drowning“ in Verse gefasst. Diese hübsche Video-Animation illustriert das Gedicht des amerikanischen Schriftstellers.
Der Horror der Familie, die Kälte der Stadt (keine Rettung, nirgends)
US-Regisseur David Lynch schrieb für die Musikvideos zu seinen Songs „Good Day Good“ und „I Know“ einen Wettbewerb aus. Die Gewinner drehten einen Horror-Clip, der an „Eraserhead“ erinnert, und eine kaputte Liebesgeschichte im Großstadt-Dschungel.
Surfing Train
Technik und Arbeit, Maschinen und Muskelkraft, der Fortbewegung sind keine Grenzen gesetzt. Wintereinbruch, Schneemassen? Nichts, was die British Railways aufhalten könnte. Eine Dokumentation aus den 60er-Jahren.
Brandschutz, der Angst macht
Während in den USA selbst die Vorbereitung auf einen Atomkrieg lustig rüberkommen kann (“Duck and Cover“), machen die Briten bei Warn-Sendungen keine Faxen. „Fire Prevention: Searching“ (1974) inszeniert mit subjektiver Kameraführung die Wahrnehmung einer Mutter oder eines Vaters bei der Durchsuchung eines ausgebrannten Hauses.
„Alice in Wonderland“ (1903)
Pünktlich zum Start von Tim Burtons "Alice in Wonderland" (IMDb) in Londoner Kinos hat das British Film Institute die erste Verfilmung von Lewis Carrolls Kinderbuch ins Netz gestellt. Das Werk der Regisseure Cecil Hepworth und Percy Stow war ursprünglich zwölf Minuten lang, … »»
Ein kurzes Video über das Töten
Gewalt, die gut aussieht: das Musikvideo von Rhett Dashwood zum Song „Black Bones“ von Teenagers in Tokyo, eben gefunden bei Fette. Moment mal: Teenagers, Tokyo! Der Name der australischen Band klingt so derartig nach dem verzweifelten Versuch, ein global vermarktbares Produkt zu … »»
Von Serienkillern, Ex-Cops, Models und der Weltverschwörung
Der Besuch in der Videothek zeigt: Alles geht weiter, Serienmörder morden weiter in Serie, Models stöckeln unermüdlich über den Laufsteg, mit einem finsteren Geheimnis hinter der Schminke. Auftragskiller entpuppen sich von Mal zu Mal als komplexe, fast schon charismatische Charaktere; die fiesesten … »»
Ein bisschen Ausnahmezustand: Emmerichs „2012“
Roland Emmerichs „2012“ habe ich mir vergangene Woche im Kino angesehen. Gibt es etwas zum Film zu sagen, das über das hinausgeht, was anderswo in Rezensionen zu lesen ist? Kaum. Liefert er visuell mehr, als der Trailer verspricht? Ein wenig. Die Flüge … »»
1992, nein, 2012 kommt der Weltuntergang
Auf die Kalender amerikanischer Ureinwohner bin ich nicht so gut zu sprechen. Ende der 70er-Jahre wurde ich als junger Mensch darauf vorbereitet, dass die Welt 1992 untergeht: Die Endzeit war angebrochen, ich hatte noch etwas mehr als ein Jahrzehnt zu leben – … »»
