10 Kommentare zu „Google-Blues: Wo bleibt der Long-Tail-Effekt?“

  1. Arne Babenhauserheide

    Danke für die Information.

    Die Erfahrung, dass zu viel Eigenwerbung schreiben die Lust am Produzieren nimmt, habe ich leider auch gemacht (Mögliche Ursache: http://www.gnu.org/philosophy/motivation.html). Deswegen schreibe ich inzwischen nur noch eine Info auf yigg.de und einen identi.ca Beitrag, der automatisch auch an twitter weitergereicht wird (Infos: http://1w6.org/blog/drak/2009–12–29–1w6-infos-identica-und-twitter). Dadurch kommen zu einem neuen Artikel etwa 20 bis 40 Besucher.

    Gleichzeitig werden meine Beiträge zu Rollenspielen automatisch in http://rsp-blogs.de gesammelt, wo andere sie lesen (ich lese da auch). Darüber sind es etwa 100.

    Ich denke im Endeffekt geht es um die Frage, wie deine Artikel am effizientesten (=wenig Aufwand) zu den Leuten kommen kann, die sich dafür interessieren. Und dafür scheint Google in deinem Bereich nicht mehr so sinnvoll zu sein.

    PS: http://identi.ca/notice/19347348
    PPS: http://draketo.de/licht/politik/leserbriefe-kommentare-und-hnliches/l-sst-google-kleine-seiten-aus-dem-index-fallen-br

  2. Arne Babenhauserheid

    Vielleicht auch interessant für dich: http://draketo.de/light/english/comments-and-such/using-drupal-documenting-software-blogging-structure

    „I rather know it from the other side, though: I wrote a (german) roleplaying ruleset in a wiki, and I got very little feedback and often slacked.
    My solution to that was to switch to Drupal which provides a book-style structure with (automatic) blog-style news. I now write articles which can stand for themselves but which are automatically organized by section and keyword.“

  3. Arne Babenhauserheid

    @rp – Ich halte die Klage insofern für sinnvoll, dass sie dir helfen kann, deine eigene Veröffentlichungspraxis mit dem Leseverhalten deiner Nutzer abzugleichen.

    Wenn Leute nicht über eine ausführliche Recherche kommen, sondern eher nach deinen neuen Beiträgen schauen, dann lesen sie vielleicht eher einen kurzen Beitrag – und schauen, wenn der ihnen gefallen hat, vielleicht nächste Woche nochmal vorbei – wenn sie eine Möglichkeit haben, zu erfahren, dass es bei dir was neues gibt – z.B. via email.

    Auf 1w6.org schreiben wir z.B. eher mehrere einzelne (jeweils abgeschlossene) Beiträge und nutzen auch ein Scheduler-System, mit dem ich, wenn ich 3 Artikel schreibe, die einzelnen Beiträge so einstelle, dass sie mit 3 Tagen Abstand auftauchen. Wenige Leute lesen im Netz 10-seitige Texte, oder 3 neue Artikel auf einmal. Einen 3-Seiten-Text pro Woche dagegen schon eher. Das gilt für dich allerdings wohl nur, wenn deine Besucher Infos erhalten, wenn es bei dir was Neues gibt.

    Unser Ziel ist effektiv, dass Leute sich daran gewöhnen, einmal die Woche bei uns vorbeizuschauen, um einfach was interessantes zu lesen.

    Die Frage ist also: Welche Besucher willst du, und was für Texte wünschen die sich/halten die am ehesten auf deiner Seite und lassen sie wiederkommen? Und was kannst du noch tun, um die Besucher zu erreichen und zu halten?

    Und wie kannst du das mit minimalem Aufwand machen?

  4. Micha

    Mhhh… Deine als Beispiel genannte Seite (http://rpzine.de/2009/07/eddie-adams-die-geschichte-des-saigon-execution-fotos/) hat bei nur einen Backlink von eine Metasuchmaschine…
    Ich glaub das ist ein Grund, dass die Seite für Google etwas unwichtig erscheint.
    Einen PR kann ich bei der obigen Seite auch nicht feststellen.
    Meine Meinung: Long-Tail ist schön und gut, aber ohne deine angesprochenen Backlinks auf diese Artikel werden die in der Google-Sammeldatenflut verschwinden, ganz einfach weil diese Seite unwichtig ist, wenn man nach dem offiziellen Kriterium „Backlinks“ geht.
    Vielleicht solltest du mal deine Ping-Dienst-Liste erweitern… ;-)

    PS: Die Auswertung deiner Sitemap.xml hat ergeben:
    PR n/a » 168
    PR0 » 17
    PR1 » 3
    PR2 » 1
    Würd sagen: AUSBAUFÄHIG mit einfachen Mitteln!!!

    Gruß Micha aka BeachCoach

  5. Arne Babenhauserheid

    @rp – Vielleicht brauchst du dann mehr sichtbare Struktur für deine Zielgruppe.

  6. Links Januar 2010 | funkygog Blog

    […] und Google wird vergesslich […]

  7. KnoxonK

    Dass ein Großteil der älteren Seiten nicht mehr bei Google erscheint ist mir bei meiner Homepage auch schon aufgefallen, allerdings gibt es auch einige sehr alte Unterseiten, die immernoch stark besucht sind…auch wenn ich nicht weiß warum!
    Das Thema Backlinks ist in diesem Zusammenhang zwar eine Möglichkeit aber ehrlich gesagt hatten gerade einige der ausgemusterten Seiten auch gute Backlinks…
    Naja, trotzdem bleibt einem nur etwas Werbung zu machen, wenn man gegen sinkende Besucherzahlen vorgehen will…aber ob das auch langfristig hilft?
    Und selbst wenn…man vergeudet wertvolle Zeit und Energie die man besser in noch mehr Artikel oder in andere Freizeit investieren könnte.
    Und gerade die Anzahl auffindbarer Seiten erhöht den Traffic durch Google. Ein ziemliches Dilemma!